Lillis erster Bericht für die Huxlipuxfreunde

Es wird Zeit, dass ich zur Schule komme. Leider kann ich noch nicht schreiben und so muss Katrin notieren, was ich euch erzählen will.

Heute Morgen, auf dem Weg zum Strand treffen wir den kleinen Gecko wieder, der uns so nett in der Wohnung begrüßt hatte. „Guten Morgen“, ruft er uns zu und dann ist er auch schon in den Büschen verschwunden.     

Die Sonne scheint heute den ganzen Tag. Keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Sunshine State –Sonnenschein –Staat nennt man Florida, wo es das ganze Jahr über Sommer ist. Sunny hat auch deshalb seinen Namen bekommen. The sun – das heißt auf Deutsch –die Sonne. Und Sunny ist ja hier geboren. Seit wir hier sind, spricht er auch fast den ganzen Tag Englisch. Nur mit mir redet er auf Deutsch, was er auch perfekt kann, denn er hat mehrere Monate an Susis Sprachkurs teilgenommen.

Am Strand sind schon viele Menschen, die wie wir Urlaub machen. Leider haben wir Schwierigkeiten mit dem Bezahlen der Parkgebühr für das Auto. Die neuen Automaten akzeptieren keine ausländischen Kreditkarten. Deshalb muss Peti erst einen Mann vom Strand-Service suchen, der uns dann hilft.

Ich betrachte mir diesen Kasten, aus dem man sich Plastiktüten für seinen Müll herausziehen kann. Praktisch ist das, denn es gibt viel Müll am Strand. Die meisten Leute essen unaufhörlich, weshalb hier auch viele sehr dick sind, wie mir auffällt.

Aber auch wir können den wohlschmeckenden Hotdogs nicht wiederstehen.

„Komm baden, Sunny!“ rufe ich. Doch der zieht es vor, von den grünen Pflanzen aus das Treiben am Strand zu beobachten. „Bist du etwa wasserscheu“?, frage ich. Sunny erklärt mir, dass seine Sorte Tier nicht im Salzwasser lebt, sondern eher in kleinen Tümpeln, wie in dem hinter unserem Haus. Flamingos wohnen aber nicht da, wo Menschen sind. Sie sind lieber unter sich und man kann sie schwer finden, wenn man als Tourist auf der Suche nach ihnen ist. „Schade“,  denke ich. Aber dann stürze ich mich ins warme Wasser und schwimme mit den Fischen um die Wette.

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