Ralilo, der Wollebär

Er ist ein Fremder in der Huxlipuxfamilie der Kuscheltiere.  Er kommt aus Wolland. Sein Kopf, sein Körper, Arme Beine, alles ist aus Wolle. Er ist so groß wie eine Kinderhand und federleicht. Er passt in eine Brottasche und kann auf einer Brötchenhälfte sitzen und kleine Hügel hinabrutschen. Ralilo, der Lilabär. Er hat sich auch ein rundes Haus gesucht. Hier möchte er wohnen.

20160110_092952-2Er will das Rundhaus noch bemalen, damit es so lustig wird wie das der Weisleinbären.

Ralilo ist etwas traurig, weil es in Huxlipux keinen anderen aus einer Wollefamilie gibt. Darum will er in der Huxlipuxzeitung nach einer Wollgefährtin oder auch einem Wolletier suchen. Mal sehen, ob sich da jemanden meldet.

Ach so vieles gibt es, was der kleine Wollebär nicht kennt. Eine Nuss sieht er zum 1. Mal. Und von einer Zaubernuss hat er auch noch nie gehört. Beides seht ihr hier auf dem Bild

20160113_095012-1 Ein kleines Huxlipferdchen trappelt herbei. „Ich möchte dein Freund und Beschützer sein.“ Sagt es.

20160113_094752-1Das ist sehr nett, findet Ralilo. Ein Pferd zum Freund haben, auch wenn es nicht aus Wolle ist, ist für Ralilo ein kostbares Geschenk. Gleich streichelt er es mit dem Ohr. Erstaunt hört das Pferdchen, daß das Bärchen auf einer Brötchenhälfte rodeln will. „Das geht doch besser mit dem kleinen Schlitten,“ findet es und holt einen herbei.

20160113_094604-1„Noch eine Freude!“ruft Ralilo. Nun muss es bloß noch schneien. Im Augenblick ist der letzte Schnee in Huxlipux weggetaut. Aber wenn dann neue Flocken gefallen sind, wollen sie beide rodeln, mal soll der Bär auf dem Schlitten sitzen und mal das Pferdchen.

Aber jetzt laufen sie beide zu Professor Klugsch. Er kann ihnen bestimmt mehr über die Zaubernuss erzählen.

Wollebär häkelte Raja                                                                                   Rundhaus bastelte Mika

 

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