Heut geht es an Bord…

Peti, der Seemann, singt dieses Lied schon den ganzen Morgen. Bald stimmen alle mit ein, als sie mit dem Auto nach Peenemünde fahren, von wo aus Petis Schiff gleich starten wird. Über die Gangway steigen sie ein. Die Sonne scheint, das Meer glitzert blau.

Noch sind keine Passagiere an Bord. Peti zeigt den aufgeregten Huxlipuxlern die Brücke, auf der er arbeitet.

Sie betrachten sich die Technik an Bord. „Was macht man damit?“, fragt Gustl.

„Na du bist noch ganz schön dumm!“, sagt Maxl. „Das ist ein Fernglas. Es ist sehr wichtig, dass der Steuermann sieht, ob ein anderes Schiff seinen Weg kreuzt. Es soll ja keinen Zusammenstoß geben.“ „Ach, ich sehe ja die Möwen ganz groß, da draußen auf dem Wasser“, schreit Gustl. „Bitte sei nicht so laut!“, sagt das kleine Kängi. „Ich hab empfindliche Ohren.“

„Darf ich mal diesen Hebel bedienen?“, fragt Kolli. „Jetzt ja“, sagt Peti, „aber wenn wir auf dem Wasser sind, mache ich das. Dieses Teil ersetzt das Steuerrad und ist wichtig, damit wir in die richtige Richtung fahren.“ „Was ist ein Steuerrad?“ Peti erklärt, dass es das Gleiche ist wie das Lenkrad beim Auto.

Die Fahrt beginnt. Kängi blickt auf das blaue Wasser und freut sich, dass es mitkommen durfte.

„Was sind denn das für komische weiße Berge?“, will das Küken wissen, das es sich auf dem Fensterbrett bequem gemacht hat. In diesem Moment erklärt der Kapitän den vielen Gästen an Bord, dass das die Kreidefelsen sind, für die die Insel Rügen berühmt ist.

Auf der langen Fahrt von der Insel Usedom zur Insel Rügen steigen viele Menschen ein. Es ist Ostern, die Sonne scheint und da wollen viele einen Ausflug mit dem Schiff machen. „Was du für eine schöne Arbeit hast!“, ruft Maxl zu Peti, der gerade ausgestiegen ist und die Karten für die Fahrt verkauft.

Auch Katrin freut sich, dass alle den Tag an Bord so genießen. „Und morgen kommt der Osterhase!“, jubelt Gustl. „Ich bin doch schon da“, lacht Kolli.

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