Drei Freunde auf großer Reise – 2. Zwischenstopp in der Toscana in Italien

Heute schreibe ich, Lilli. Eigentlich ist Maxl dran, aber wir finden ihn nirgends. Seit wir hier unseren zweiten Stopp machen, ist er weg. Wir sind wieder lange mit dem Auto gefahren und haben gesungen und gespielt. Leider sind wir immer noch nicht am Meer. Irgendwie muss Peti meine Frage gestern falsch verstanden haben. Aber morgen Abend, da fahren wir mit einem Schiff nach Sardinien. Und dort ist viel Wasser.

Hier gefällt es uns auch sehr gut. Alles ist grün und an den Bäumen hängen Früchte, die auch grün sind.

Ob die schmecken? Ich pflücke eine ab. Wuscheline hat auch Früchte entdeckt. „Guck mal, hier sind Weintrauben!“, ruft sie mir zu. Ich antworte ihr, dass ich auch eine Weintraube abgepflückt habe.„Zeig mal her!“, sagt sie zu mir. „Ich habe nur die eine“, antworte ich. „Die will ich allein essen.“

Sie guckt traurig zu mir rüber und ich beiße herzhaft zu, um alles gleich wieder auszuspucken. „Die Weintrauben hier schmecken nicht!“, sag ich. Wuscheline lacht mich aus. „Weißt du, was das ist? Das nennt man Olive. Man kann Öl daraus machen und man kann sie auch essen. Dafür müssen sie aber erst vorbereitet werden. Komm her, du darfst mit von meinen Weintrauben essen.“Die Trauben schmecken köstlich und mir ist es peinlich, dass ich meine Olive allein essen wollte. „Entschuldige, Wuscheline! Beim nächsten Mal teile ich mit dir.“ „Ist schon gut“. meint sie. „Aber sag mal, wo ist Maxl?“ Da fällt mir auf, dass er schon eine ganze Weile weg ist und wir fangen an, ihn zu suchen. Und wisst ihr, wo er ist? Er hat wieder Laternen gefunden und wartet nun darauf, dass es dunkel wird und die Lichter angehen. Na lassen wir ihn warten. Bis morgen, Freunde!

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