Vom kleinen Hasen Kolli

Jedes Jahr um diese Zeit wandert Hasenoma in den Osterhasenwald. Früher hat sie geholfen, Eier zu bemalen oder auch Osternester zu füllen. Seit einiger Zeit wurde sie dafür nicht mehr gebraucht, sondern sie bekam die Aufgabe, die vielen Enkelkinder zu betreuen. Gestern klingelte das Telefon.

Der Oberosterhase aus dem Wald meldete sich. Er erzählte Hasenoma, dass sie jetzt einen Häschenkindergarten hätten und sie nicht mehr kommen müsse. Aber- Hasenoma wollte schon traurig werden. –  aber, sprach er weiter, da sei ein Hasenkind, der kleine Kolli, der brauche eine Extrabetreuung, weil die Mutter erst später zum Eingewöhnen des Kleinen in den Kindergarten Zeit hätte.  Er fragte, ob Hasenoma das Kind bis nach Ostern nehmen könnte. Natürlich stimmte sie gleich zu.

Bald klingelte der Postbote und brachte ein Paket.

Darin saß der kleine weiße Hase.

Er knabberte an einer Möhre und ließ sie überhaupt nicht los

Der kleine Kolli hatte sogar Angst vor Hasenoma und hielt sich die Möhre vor die Augen.

Es dauerte eine Weile ehe er sich auf Hasenomas Schoß setzte. Sie erzählte ihm eine Geschichte. Das gefiel ihm.

Und dann sagte er, jetzt ist meine Möhre eine Gitarre. Er sang „In dem Wald da steht ein Haus, guckt ein Reh zum Fenster raus, kam ein Häschen angerannt, klopfte an die Wand. Hilfe, rief es, hilf mir doch, sonst schießt mich der Jäger tot. Rief das Rehlein, komm herein, reich mir deine Hand“

Und Kolli  spielte, wie mit einer richtigen Gitarre.

Dann ließ er sich von Hasenoma an der Hand nehmen und sie führte ihn zu den anderen Huxlipuxkindern. Das zeigt euch Hasenoma morgen.

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