Sunny auf der Suche nach seinen Verwandten

Sunny sitzt da, wo es ihm am besten gefällt;  vor der Terrasse. Es sieht auf den kleinen Tümpel, der in der Sonne funkelt und in dem sich Enten tummeln.

Als eine aus dem Wasser steigt, um am Gras zu picken, spricht er sie an: „Hallo! Kennst du dich hier in der Gegend aus?“ Doch die Ente antwortet nicht, sondern verspeist Grashalm um Grashalm.

Am Nachmittag kommen ein paar weiße Reiher angeflogen.

Sie sind so in ihre Unterhaltung vertieft, dass sie Sunny gar nicht bemerken. „Hast du gesehen, was der Hurrikan hier in der Siedlung angerichtet hat?“, fragt einer. Der andere antwortet: „Na klar, das ist wohl nicht zu übersehen. Da brauchst du ja nur mal auf die Terrasse da drüben zu sehen, da hat es den Ventilator zerlegt.“ Er zeigt mit dem Schnabel in Sunnys Richtung.  Der wendet den Blick nach oben und sieht nun auch den kaputten Ventilator.Er nutzt die Gelegenheit, um die Reiher anzusprechen. „Seid ihr hier immer am gleichen Ort?“. Die Reiher blicken verwundert auf das kleine pinkfarbene Wesen, das da im Gras sitzt. „Wir fliegen mal hier und mal dort hin“, antwortet der größte von ihnen, wahrscheinlich der Vater. „Habt ihr irgendwo Tiere gesehen, die so aussehen wie ich?“ „Du meinst Flamingos?“, fragt der Reiher. „Ja“, sagt Sunny und schöpft Hoffnung, nun zu erfahren, wo er seine Verwandten finden kann. „Natürlich haben wir die gesehen, aber wo das war, weiß ich nicht mehr“. „Schade“, sagt Sunny. Der Reiher verspricht Bescheid zu geben, wenn er Sunnys Verwandtschaft sehen sollte. Dann schlagen die drei mit ihren weißen Flügeln und verschwinden.

Sunny ist ein bisschen traurig, aber Lilli schlägt vor, heute die Vögel am Strand zu fragen; die Möwen, die kleinen Strandläufer und die großen Pelikane. Vielleicht können die weiterhelfen.

Morgen erfahrt ihr mehr.

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