Wenn Omas nicht aufpassen

Hasenoma will heute einen Kuchen backen. „Kann ich dir helfen?“, fragt Lilli. „Ja gerne, ich brauche Zucker. Kannst du den kaufen?“, sagt Oma. „Ich bin gleich wieder da!“, ruft Lilli. Wenig später kommt sie zurück. Auf dem Küchentisch stehen drei gleich aussehende Dosen. Lilli sieht, in der einen ist Mehl, in der anderen Salz, die dritte ist leer. In diese schüttet sie den Zucker. „Fertig!“, freut sie sich.

Hasenoma gießt den Zucker in die Kuchenschüssel und rührt mit dem Mixer den Teig.

Lilli kann es kaum abwarten. Eine Stunde braucht der Kuchen, bis er fertig ist. „Hasenoma, kann ich schon mal kosten?“, bittet sie. „Nur ein kleines Stück. Der Kuchen ist noch heiß!“ Lilli beißt gierig in den Kuchen und fängt an zu husten. Sie kann gar nicht mehr damit aufhören. „Was ist denn?“, fragt Hasenoma. „Schmeckt er nicht?“ „Er ist nicht süß, sondern salzig“, jammert Lilli, immer noch hustend.

Oma sieht sich in der Küche um. Da ist ja noch die leere Packung. „Lilli, du hast Salz gekauft, keinen Zucker. Der schöne Kuchen. Ich muss ihn wegwerfen. Hoffentlich bekommst du keine Bauchschmerzen. Ich rufe vorsichtshalber mal den Doktor Grauohr an.“ Der Doktor hat schon Feierabend und liest gerade ein Buch. „Was ist?“, fragt er, als er die Stimme der aufgeregten Oma am Telefon hört. „Ich hab beim Kuchenbacken Salz statt Zucker in den Kuchen getan und Lilli hat davon gegessen. Jetzt hustet sie unentwegt. Was können wir tun?“ „Nur keine Aufregung!“, meint der Doktor. „Lilli soll viel Wasser trinken, dann wird es ihr gleich besser gehen.“

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