Mississippi

Gestern Mittag ging es los. Schon von weitem war Musik zu hören. Vor dem Dampfer, der den Namen Natchez trägt, standen schon viele Leute. Die Musik kam aus dampfenden Pfeifen, die oben auf dem Deck angebracht sind und die von einer Frau bedient wurden. Wir suchten uns einen Platz, von dem aus man das große sich drehende Rad am besten beobachten konnte. Etwa 800 Meter breit ist der Mississippi bei New Orleans. Er hat schon viele Tausende von Kilometern hinter sich, seit er seiner Quelle entsprungen ist und nur noch 170 Kilometer trennen ihn vom Golf von Mexiko, von der Stelle, wo er ins Meer fließt. Früher wurden auf den großen Raddampfern Waren nach New Orleans transportiert, vor allem Baumwolle, die von hier aus weiter, vor allem nach Europa befördert wurden. Heute fahren nur noch wenige dieser alten Schiffe und an Bord sind Touristen, die wie wir ein bisschen die Atmosphäre erhaschen wollen, die wir aus den Geschichten Mark Twains kennen. Einen Hafen gibt es immer noch. Dorthin fahren heute aber große Containerschiffe. Captain Peti war auch schon zweimal dort, hatte aber nie die Gelegenheit, einen Landgang zu machen. Deshalb genießt er es jetzt besonders, mal als Passagier den Fluss zu sehen. Die beiden Weisleins und Kulla haben natürlich sofort das ganze Schiff erkundet und sind sehr beeindruckt. Katrin, die sich in Vorbereitung auf ihr neues Musical schon intensiv mit der Geschichte des Old Man River, so nennt man den Mississippi auch, beschäftigt hatte, freute sich , dass sie hier auf dem Dämpfer tatsächlich gespielt wurde.

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