Willkommen kleine Rabenfamilie

In dem Park gegenüber meiner Wohnung leben seit vielen Jahren Raben, genauer gesagt Nebelkrähen. Die meisten kenne ich schon lange, einige kommen täglich vorbei und warten auf Futter. Sie sind Allesfresser und ernähren sich sehr vielseitig.  Ich erkenne sie an ihren unterschiedlichen Stimmen, der eine Rabe hat ein melodisches lautes Rufen, ein anderer  mehr ein forderndes Krächzen.  Das Nest besteht aus einer festen,  äußeren Lage aus dicken Zweigen, nach innen hin mit immer feineren Materialien bis zu Wolle, Federn, Pflanzenfasern oder Stoff.  Es misst in der Regel 23–47 cm im Durchmesser und wird in Folgejahren meist nicht wiederverwendet. In das Nest legt das Weibchen zwei bis sechs Eier von bläulich-grünlicher Farbe. Aus ihnen schlüpfen nach rund 20 Tagen die Jungen, die nach weiteren 28–38 Tagen flügge werden, also fliegen lernen.Wie in jedem Jahr haben sie in den hohen Pappeln im Park gebrütet. Seit einigen Tagen kann man das Rufen der Jungtiere hören. Heute Morgen haben mir die Rabeneltern ihre zwei  Jungen vorgestellt.

8.6.14 rähen auf GaslaterneSie flogen mit ihnen auf die Gaslaterne vor meinem Balkon und haben laut gerufen. Die Jungtiere können schon gut fliegen, betteln aber noch nach Futter bei den Eltern. Es war sehr schön, diese Fürsorge der Rabeneltern zu sehen.

Einige Zeit später bin ich mit Bärly, Valy und Bine zu unserem Morgenspaziergang aufgebrochen. Wir laufen  so  100m, vorbei an den  Vorgärten der Nachbarhäuser bis zu einem Stück  Feld. Ich passe gut auf, ob Hunde kommen , die meistens nicht angeleint sind. So auch heute. Eiin Hund, zum Glück sehr klein, raste auf Valy zu und jagte sie. Bärly hat sich dem Hund entgegengestellt und plötzlich waren da 10 oder 12 Raben, die sich laut schimpfend  auf die Straße setzten und  so Valy vor dem Hund abschirmten. Das habe ich noch nie erlebt! Sie hörten erst auf zu schimpfen, als der Hund angeleint und außer Sichtweite war.    8.5.14 Valy

 Foto: Valy beim Morgenspaziergang

Ich kenne die Raben schon viele Jahre, das sie so auf uns aufpassen, hat mich sehr berührt.

Euch herzliche Grüsse aus Weissensee, Barbara und die Katzen

 

 

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