Mozart, Salz, bunte Schlösser und viele Chinesen Kulla erzählt vom Besuch der Stadt Salzburg

Unser Urlaub ist fast zu Ende und ich freue mich schon, dass ich bald Hasenoma, den Professor und die anderen Freunde aus Huxlipux wiedersehen werde. Heute sind wir in einer großen Stadt in Österreich. Sie heißt Salzburg.

IMG_1821 Wollt ihr wissen, woher der Name kommt? Die Stadt hat als Wahrzeichen eine große Burg, die man überall in der Stadt sehen kann, weil sie hoch oben auf einem Berg gebaut wurde.  Und das Salz fließt sicher in dem großen Fluss, der Salzach heißt. Er ist etwas weißlich- grün gefärbt. Als ich Peti von meiner Vermutung erzähle, lacht er. „Salzwasser gibt es nur im Meer. Dieses Wasser hier kommt aus den Bergen. Und dort wurde auch das Salz früher in großen Bergwerken abgebaut. Weißt du, dass man es auch das weiße Gold nannte. Es hat die Stadt reich gemacht.“

IMG_1826Drei Dinge fallen mir in Salzburg am meisten auf. Der Name Mozart, eine Brücke mit vielen kleinen Schlössern und die vielen Touristengruppen in der Stadt, die vor allem  aus Chinesen bestehen. „Gehört Salzburg zu China?“, frage ich Katrin.  „Ach Kulla, du weißt doch, dass wir hier in Österreich sind“, meint sie. Ich zeige dir zu Hause auf der Karte, wo China liegt. Das ist ganz weit entfernt. Aber die Chinesen lieben Europa und sie mögen besonders die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Deshalb machen sie den langen Flug hierher und halten dann auf ihren Kameras alles fest, was sie sehen. „Wer ist Wolfgang Amadeus Mozart?“, will ich wissen. Das ist ein berühmter Komponist aus Österreich, der hier in Salzburg geboren wurde. Wir sehen uns sein Geburtshaus an.

IMG_1784Überall erklingt hier Musik von Mozart. Besonders gefällt mir das Lied vom Vogelfänger aus der Oper „Die Zauberflöte“, das man in einem Ausstellungsraum hören kann. Der Vogelfänger ist auf einer Abbildung zu sehen. „Der sieht ein bisschen aus wie mein Papa Bobsi, finde ich. Ebenso bunt.

IMG_1818Zum Glück fängt Papa keine Vögel. Dafür erforscht er später die bunten Schlösser an einer Fußgängerbrücke, die über die Salzach führt.  „Ich wundere mich, dass die Brücke noch hält beim Gewicht der vielen Schlösser“, meint er. „Warum hängen die hier überhaupt“, will ich wissen.

IMG_1822IMG_1816„Viele Liebespaare befestigen ein Schloss an der Brücke und werfen den Schlüssel dann in den Fluss“, erklärt Peti, „damit die Liebe ewig hält.“ „Ob das wirklich so ist?“, frage ich.  So genau weiß das keiner“, meint Katrin. Sie bezweifelt es jedenfalls. „Papa, ich hab dich auch ohne ein Schloss immer lieb“, sage ich.

 

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