Gesucht wird Kuschelarzt

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In Huxlipux wird ein Arzt gesucht, der sich gut auf Kuscheltiere versteht, am besten selbst eines ist! Er muss Kleinigkeiten behandeln, wie Löcher im Knie, Schnupfen und Schlaflosigkeit. Selbstverständlich kann der Arzt auch eine Ärztin sein. Bitte melden bei Professor Schlamperbein und Herrn Sportlehrer Weißlein,

im Namen der Kuschelbürger von Huxlipux

 

 

Man kann ja nicht jeden Tag Hochzeit oder Geburtstag spielen, nicht wahr? Aber auch ihr, Kinder, bekommt ja manchmal ein neues Kuscheltier. Wie stellt ihr es den anderen vor, und wie nehmen sie das Neue auf? Schaut, wie es bei uns in Huxlipux wieder mal war!

Schnuffelbuffel

Ich saß im Garten und überlegte, wie ich dem lieben Hasenkind Husch eine Freude bereiten könnte und ob es auch Apfelmus mögen würde. Da schob sich ein dicker warmer Koloss an mich heran und wollte gerade in den Apfel beißen. „He du,“ rief ich mutig. „Was willst du in Huxlipux?“ – „E – e – ssen,“ stotterte der Riesenkerl.

„Du bist doch ein Wildschwein!“ sagte ich ängstlich. „Klar, Schnuffelbuffel nannte mich die Spielzeugmacherin, Frau  Heufelder. So bin ich ein Kuscheltier, wie du auch eines bist. Aber Hunger habe ich wie ein richtiges Wildschwein.“ Wieder nagte es an meinem Apfel. „Lass das mal, “ sagte ich. „Weißt du nicht, dass wir deine Brüder, die echten Wildschweine, die ja auch Apfelappetit haben, wieder in den Wald jagen wenn wir sie erwischen?“

„Hm“ machte Schnuffelbuffel, „und was soll ich essen oder fressen, wie es ja bei den Tieren heißt?“  „Entweder du isst, wie wir alle, was Hasenoma kocht, oder du musst zu deinen Brüdern in den Wald und dort nach Wildfrüchten graben.“ Ich rief Hasenoma herbei. Sie setzte sich vor Schreck gleich  hin.

„Du bist ja ein Riesenkerl!“ meinte sie. „Unsere Freunde werden vor dir Angst haben.“ Sie rief auch Hasenopa, und der guckte sich das Wildschwein auch erst einmal von allen Seiten an.

Er hatte Spaß an dem weichen kuschligen Monsterchen und sagte:“Angst wird bald keiner mehr vor ihm haben. Wir stellen es unserem Kommissar vor und der kann entscheiden, ob wir dies Wildschwein behalten können.“

„Geht klar!“ ordnete Kommissar Kuschel an. „Es bleibt! Und wie ich sehe, kann ich es gut gebrauchen, wenn ich echte Wildschweine in den Wald jagen muss.“ Und darüber freute sich besonders Gutlieb. – Und Katrin – unsere Liedermacherin und Frau vom Kapitän. “ Schnuffelbuffel ist so weich. Wenn ihr ihn nicht mehr haben wollt, darf er sofort bei mir einziehen.“  sagte sie begeistert. Oh Kinder, ich ahne schon, wenn sie wieder an Bord zu Kapitän Peti geht, im nächsten Sommer, dann bettelt sie bestimmt so lange, bis Hasenoma erlaubt, dass Schnuffelbuffel  mitreisen darf.

Was die anderen Huxlipuxer zu Schnuffelbuffel sagen, zeigen wir euch nächstes Mal, wenn es alle begrüßt hat.

Geburtstag von Frau Schmusel

Viele Schätze

(Gesprochener Text)

Wo so viele Kuscheltiere beieinander leben, hat immer eines Geburtstag. Und so auch Frau Schmusel, die Kindergärtnerin. Alle Kleinen freuen sich. Ihre Mamas geben ihnen Blumen und Süßigkeiten für Frau Schmusel mit. Einige basteln auch etwas für sie.  Und der nette Hase Bob hat zusammen mit Karin etwas ausgedacht. Sie packen eine Schatzkiste.

An der soll sich Bobs Freundin, die Frau Schmusel erfreuen. Er darf auch Karins Rosen pflücken.

Am Geburtstag von Frau Schmusel gibt es auch immer ein Fest für die Kinder vom Kindergarten.
Zuerst bringen alle ihre Geschenke:
Hase Bob immer wieder mit Rosen und natürlich der großen Schatztruhe.

Die Hähnchen schleppen Heidekraut heran.

Fluxi hat eine goldene Blume gebastelt, die Frau Schmusel gleich vors Ohr klemmt. und die kleine Kuh hat alle Gänseblümchen in Karins Garten gepflückt.

Für jeden hat die liebe Kindergärtnerin, Frau Schmusel ein gutes Wort, ein Dankeschön und ein kleines Streicheln. Und auch sie hat einen Schatz verpackt und versteckt.
Alle sind fröhlich und ziehen nun los, um den Schatz zu finden.

Es sind schon viele Blätter von den Bäumen gefallen. Sie liegen zu Haufen zusammen gefegt.
Bopsi läuft zu gern durch die raschelnden Blätter und schiebt sie mit seinen Füßen hin und her.  Als er müde wird vom Schatzsuchen, legt er sich auf die sonnenwarmen Blätter, dann deckt er sich mit welchen zu.

Und der Wind pustet auch noch einige vom Kastanienbaum herüber.

Kein Stück ist mehr von Bopsi zu sehen. – Als Frau Schmusel ihn nicht mehr entdeckt, wird sie unruhig. Wo ist Bopsi? Keiner weiß es. Und nun suchen sie erst mal nach ihrem lustigen Freund.

Auch der Wichtigste für einen solchen Fall, Kommissar Kuschel.
Und als er  sich ein wenig setzt, um nachzudenken stutzt er, horcht und hört ein leises Schnarchen gleich neben ihm unter den Blättern. Schnell räumt er sie beiseite.

„Hurra! Der Schatz!“ rufen die Kinder.  Aber Frau Schmusel schüttelt den Kopf. „Das ist nicht der Schatz. Das ist doch Bopsi, den die Blätter beim Schlafen verdeckt hatten.  Unser Kommissar hat ihn gefunden. Kinder sucht weiter nach dem Schatz.“ Unser Kommissar Kuschel liebt Schätze auch. Darum sucht auch er wieder am eifrigsten von allen.

Schließlich findet er ihn, was sich Frau Schmusel so so nicht gedacht hatte.  Kommissar Kuschel bekommt das gesagt, und wird gebeten den Schatz heraus zu rücken. Er verzieht ein wenig sein Gesicht.

Es fällt ihm schwer, zu verzichten. Er denkt nämlich, da könnten Süßigkeiten verpackt sein.

Aber als er es schnell öffnet, klappern viele  kleine Murmeln und kullern zusammen mit  gläsernen Buckern heraus. Jedes Kind bekommt davon.

Später spielen  alle das Murmelhauswettspiel.
(Weiter unten haben wir euch aufgeschrieben, wie man es spielen kann.)
Wer bei uns den Preis dafür, den Frau Schmusel besorgt hat gewinnt?
Hasenopa Karl bekommt den Lutscher. Er hat die  Murmeln meisterhaft in das Häuschen ge kullert.

 

Das war ein schöner Geburtstag.

Einfaches Murmelspiel:

An einem alten Schuhkarton ein Tor ausschneiden.
Nun werden zehn Murmeln an das erste Kind gegeben. Es muss versuchen, aus einer Entfernung von mindestens 30 cm. oder auch weniger seine Murmeln nacheinander ins Haus zu bringen. Wenn alle 10 verschossen sind, wird gezählt, wie viele im Haus gelandet sind. Dann probiert das nächste Kind (oder bei euch daheim Mama oder Papa) die nächsten zehn Murmeln durchs Tor zu bringen. Wer die meisten im Haus hatte, ist der Gewinner von einem Preis, vielleicht einem  Lutscher.

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