Kuli, der Märchenstift

Es war einmal (und ist noch) ein blauer Kugelschreiber. Sie nannten ihn einfach nur Kuli. Was seine Lieblingsbeschäftigung ist? Natürlich über ein weißes Blatt Papier geführt zu werden. Er interessiert sich sehr für die Märchen, die er aufs Papier bringt und ist sehr glücklich darüber. Er weiß, dann kommt der kleine Max und bettelt seine Mama, es ihm vorzulesen. Gespannt lauschen Kuli und Max  dem was da entstanden ist. Diese Geschichte aber schreibt nicht Kuli auf sondern der Computer. Kuli ist nämlich verschwunden. Die Mama hat ihn irgendwie verbummelt. Was soll’s, Er war unters Sofa gerutscht und lag traurig da. Niemand sucht ihn. Aber er weiß, wie die Mama stöhnt, denn ihre Geschichten werden am besten, wenn sie zuerst mit dem Kuli denkt und aufs Papier  schreiben kann.

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Doch da kommt wirklich eine kleine Retterin, die Katze Minchen. Sie ist ständig auf der Suche nach Spielzeug. Dazu kriecht sie in alle Ecken und natürlich auch unter das Sofa, wo sie nun den Kuli findet und  ihn hin und her schiebt. . Die Mama bückt sich und schaut nach, was Minchen  mit den Pfötchen treibt. Hurra, hier ist ihr lieber Kuli hingekullert. Er ist wieder da und darf nun die letzten Sätze aufschreiben. Die Mama dankt der Katze dafür, dass sie ihren Märchenaufschreibstift gefunden hat und schenkt ihr ein altes Wollknäuel zur Belohnung. Für Minchen ist das in Ordnung. Mit Wolle kann sie so fein Verheddern spielen.

Das nächste Märchen wird bestimmt wieder ein Spannendes sein.

 

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